Internetverbindung zu Audio- oder Videoaufnahmen der Partnerländer (vorzugsweise Handys oder Laptops) ; Geräte für Tonaufnahmen oder Videoaufnahmen; Textverarbeitungsprogramm. Obwohl es wahrscheinlich einfacher ist, Handys für Aufnahmen zu benutzen, können bessere Ergebnisse mit Kameras mit Mikrofon, die auf einem Stativ ruhen, erzielt werden.
Internetverbindung und Geräte zum Aufnehmen von Bild und/oder Ton. Die Schulen müssen zugestimmt haben, dass Informationen über das Internet weitergegeben werden und die Privatrechte der Schülerinne und Schüler gewahrt sind (z.B. geschlossene Gruppen in sozialen Netzwerken wie Google+).
Gemeinsame Aufgabe
Sich kennenlernen
Die Schülerinnen und Schüler arbeiten mit Schülerinnen und Schülern aus einem anderen Land zusammen. Sie haben sich bislang noch nicht getroffen/bzw. mit einander ausgetauscht. Um sich kennen zu lernen müssen sie mitteilen, wer sie sind, wo sie wohnen und ob sie Geschwister haben.
Nach einleitenden Aufgaben besteht die Hauptaufgabe aus 4 Einzelteilen und einer anschließenden Evaluation.
Einleitung
Die Lehrerin/der Lehrer erklärt den Schülerinnen und Schülern was sie sagen und hören werden: Zahlen, Namen, Wohnorte, Anzahl der Schwestern und Brüder.
Die Lehrerin/der Lehrer bespricht mit den Schülerinnen und Schülern das Alphabet und die Zahlen( 1 – 10 oder 1 – 20 je nach Gruppengröße).
Die Lehrerin/der Lehrer betont die Bedeutung richtigen Aussprache der Schülernamen. Um Missverständnisse zu vermeiden sollen die Schülerinnen und Schüler ihre Namen buchstabieren.
Die Lehrerin/der Lehrer betont, dass die Schülerinnen und Schüler deutlich und verständlich sprechen müssen
Die Lehrerin/der Lehrer teilt jeder Schülerin/jedem Schüler eine Nummer zu.
Die Lehrerin/der Lehrer teilt darauf hin die Klasse in Kleingruppen ein (eine Gruppe kann dann z.B. aus einem Sprecher, einer Kamerafrau/einem Kameramann, einer Regisseurin/einem Regisseur bestehen).
Die Gruppen arbeiten selbständig. Die Lehrerin/der Lehrer geben, wenn nötig, Hilfestellung.
Teil 1
Die Schülerinnen und Schüler stellen sich in ihrer Sprache wie folgt vor:
‘Hallo. Ich bin Nummer (Die Nummer n wurden vorher von der Lehrerin/vom Lehrer vergeben) Ich heiße (Name). Ich buchstabieren meinen Namen (Buchstabe, Buchstabe, Buchstabe usw. ) Ich wohne in (Ort) . Ich habe (Anzahl) Schwestern und (Anzahl (Brüder) oder ich habe keine Geschwister/keine Schwester/keinen Bruder.
Beispiel:
Die Schülerinnen und Schüler werden eine/r nach der/dem anderen gefilmt. Die Regisseurin/der Regisseur stellen sicher, dass die Sprache deutlich und verständlich ist.
The Schülerinnen und Schüler überprüfen die Qualität des Filmes. Wenn sie damit zufrieden sind, laden sie den Film hoch.
Teil 2
Die Lehrerin/der Lehrer überprüft, ob alle Schülerinnen und Schüler sich vorgestellt haben und dies hochgeladen haben. Danach werden die Gruppen beauftragt, eine Auswahl der Filme aus der Partnerschule anzusehen und eine digitale Tabelle auszufüllen.
The Schülerinnen und Schüler laden die Filme, die ihnen zugeteilt wurden, herunter.
Die Schülerinnen und Schüler schauen sich die Filme an und versuchen diese zu verstehen. Bekommen sie die notwendigen Informationen? Sie spielen die Filme so oft ab, bis sie der Meinung sind, alles verstanden zu haben.
Die Schülerinnen und Schüler füllen die Tabelle mit den Informationen zum Wohnort und zu den Geschwistern aus.
Die Tabellen werden bevor sie hochgeladen werden so lange überprüft, bis sie richtig
Teil 3
Die Schülerinnen und Schüler betrachten die heruntergeladenen Filme sehr gründlich. Wie haben sich die anderen Schülerinnen und Schüler vorgestellt? Wie haben sie ihre Namen buchstabiert? Wie haben sie ihren Wohnort vorgestellt? Wie wurden die Informationen über Geschwister weitergegeben?
Wenn die der Meinung sind, dass sie gut genug sind, können sich die Schülerinnen und Schüler in der Zielsprache vorstellen, wobei sie wie unter Teil 1 angegeben vorgehen.
Wenn sich alle Schülerinnen und Schüler vorgestellt haben und dies aufgenommen wurde, werden die Filme so lange überprüft, bis die Schülerinnen und Schüler glauben, dass die in Ordnung sind. Erst dann werden die Filme hochgeladen.
Teil 4
Die Lehrerin/der Lehrer überprüft, ob die Filme der Partnerschule angekommen sind und beauftragt jede Gruppe, sich mit einer bestimmten Auswahl der Filme auseinanderzusetzen und die Ergebnisse in eine Tabelle einzufüllen. Können die Schülerinnen und Schüler, die unsere Sprache sprechen, verstanden werden? Erst nachdem sich die Gruppe darauf geeinigt hat, ob alles verständlich ist, füllen sie die Tabelle aus und laden sie hoch.
Anschließende Evaluation
Haben die Gruppen gut gearbeitet?
Die Zuhörer/innen (Teil 2) haben gut gearbeitet, wenn sie die Sprecher des anderen Landes in deren Muttersprache verstanden haben und die Tabelle richtig ausgefüllt haben.
Die Sprecher/innen der Zielsprache (Teil 3) haben gut gearbeitet, wenn die Zuhörer die Ausführungen in ihrer Muttersprache verstanden haben und diese richtig in die Tabelle eingefüllt haben
Alle Tabellen müssen bezüglich der richtigen Informationen überprüft werden. Falls dem so ist, können die Schülerinnen und Schüler stolz sein. Falls nicht müssten die Sprecher übern, klar und deutlich zu sprechen und die Zuhörer übern, genauer zuzuhören.
Konsolidierende Aktivitäten
Die Anwendung des Buchstabierungsalphabets (z.B. Telefonalphabet, Natoalphabet) Schülerinnen und Schüler helfen, das Alphabet der Zielsprache leichter zu erfassen.
Die Sprecher/innen können ihre Namen in der Muttersprache mit Hilfe des Buchstabierungsalphabets buchstabieren und die Zuhörer/innen der Partnerschule können daraufhin diese Namen aufschreiben .
Planung für weitere Schritte
Wenn die Schülerinnen die Aufgaben gut erledigt haben, können Sie sie bitten, noch weitere Informationen über sich selbst mitzuteilen; z.B.
Ich bin 13 Jahre alt.
NB. Ab diesem Zeitpunkt haben die Schülerinnen und Schüler das GeR-Niveau A2 erreicht.
Visuelle Materialien produzieren
Basierend auf dem Buchstabierungsalphabet können Sie
Schülerinnen und Schüler bitten, nach Bildern und/oder Fotos zu suchen, die zu ihren Briefen passen und diese dann einfügen lassen. Alternativ können die Schülerinnen und Schüler auch Zeichnungen in die Briefe einbringen.
Die Schülerinnen und Schüler haben gut gearbeitet, wenn:
Diese Aktivitäten richten sich an Anfänger/innen. Deshalb mag es notwendig sein, bei Erklärungen die Muttersprache zur Hilfe zu nehmen. Es kann auch nötig sein, das Alphabet und die Zahlen von 1 – 10 oder 1 – 20 durchzusprechen, abhängig von der Anzahl der Schülerinnen und Schüler Ihrer Klasse. Wenn in der Klasse mehr als 20 Schülerinnen und Schüler sein sollten von 1 – 30, etc.
Es ist wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler langsam, vernehmlich und deutlich sprechen.
Es gibt viele Webseiten mit Alphabeten und Buchstabierungsalphabeten mit Aussprache (s. z.B. https://en.wikipedia.org/wiki/Spelling_alphabet; hier können Sie Buchstabierungsalphabete für Latein, Griechisch und Kyrillisch bekommen).
Auch wäre es gut, wenn Sie ein Buchstabierungsalphabet auswählen könnten, welches dem Leistungsstand und der Altersstufe ihrer Schülerinnen und Schüler entgegenkommt. Einige sind Alphabete die nur für kleinere Kinder geeignet sind.
Falls Ihre Schule noch keine Partnerschule gefunden haben sollte, können Sie vielleicht bei e-Twinning (https://www.etwinning.net/en/pub/index.htm) finden.
Interaktion mit Muttersprachlern bietet eine ideale Möglichkeit , eine Fremdsprache zu lernen. Unglücklicherweise sehen die Muttersprachler nicht immer ihren Vorteil. In dieser Aufgabe leisten alle Beteiligten ihren Beitrag zur internationalen Verständigung.
Interaktion mit Muttersprachlern bietet eine ideale Möglichkeit , eine Fremdsprache zu lernen. Unglücklicherweise sehen die Muttersprachler nicht immer ihren Vorteil. In dieser Aufgabe leisten alle Beteiligten ihren Beitrag zur internationalen Verständigung.
Die Lehrer/innen werden erkennen, dass selbst auf dem A1Niveau Schülerinnen und Schüler sprachliche aktiv werden können, wenn es um Dinge ihres Lebens geht.
Sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch die Lehrerinnen und Lehrer können erfahren, dass Schülerinnen und Schüler Dinge, aus ihrem realen Leben in einer fremden Sprache vermitteln können. Und so werden sowohl die Lehrer/innen als auch die Schüler/innen eine positivere Einstellung zum Arbeiten an authentischen Inhalten im Austausch mit Muttersprachlern gewinnen.
Sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch die Lehrerinnen und Lehrer t werden erkennen, dass Sprachverstehen für eine erfolgreiche Kommunikation entscheidend ist.
Diese Aufgabe kann für jede Situation transnationaler Zusammenarbeit eingesetzt werden.
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